stayathome

Seit über 3 Wochen bin ich nun Home-Office-Modus. Nach einer Eingewöhnungszeit läuft mein Tag nun strukturierter ab.

Anfänglich stand ich nach dem Wecker Geläute – plus/minus 6:30 Uhr – auf, liess mir einen Kaffee raus und setzte mich sogleich an den Computer. So arbeitete ich bis zirka 9:00 Uhr. Danach wechselte ich das Tenü vom Pyjama- in den Trainerhosen-Shirt-Look. Zwischendurch ass ich ein Müesli oder ein Joghurt. Um die Mittagszeit verzehrte ich ein selbstgemachtes Sandwich. Irgendwann im Laufes des Nachmittags kam mir in den Sinn, dass ich noch gar nicht die Zähne geputzt hatte. Es gab Tage, an denen ich die Zahnbürste erst nach 16:00 Uhr erstmals in die Hand nahm embarassed. Rasieren? Fehlanzeige.

Nun sieht es doch ein wenig anders aus. Der „Tenüwechsel“ findet gleich nach dem Aufstehen statt und die Zähne sind bis spätestens 9:00 Uhr geputzt. Auch wird alle 2-3 Tage wieder rasiert. Um die Mittagszeit gehe ich meist eine Runde laufen, um den Kopf frei zu bekommen und vor allem um etwas Bewegung zu erhalten.

Ich weiss, dass ich noch eine Weile Zuhause arbeiten muss. Weiterhin ist viel Geduld und Ausdauer gefragt. Da kommt mir sicherlich zu Gute, dass ich Sportler bin. Ausdauersportler. Dennoch bin ich irgendwann auch froh, wenn das Leben sich wieder normalisiert. Bis dahin… bleib Zuhause, bleib gesund!

PS: Die Halbmarathon-Challenge habe ich geschafft. In einer Woche lief ich täglich mindestens 21,1 Kilometer. Für die neue Woche (KW 15) habe ich mir eine neue Herausforderung ausgedacht namens Säntis-Challenge. Das Ziel sind 2502 Höhenmeter zu erklimmen.

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Meine Wettkampfagenda für das Jahr 2020 wird kleiner und kleiner. Weitere geplante Rennen wurden mittlerweile auch abgesagt und es werden noch weitere folgen, da bin ich mir sicher. Fast sicher! Sicher ist im Moment gar nichts, denn niemand weiss, wie lange sich die Corona-Pandemie noch hinzieht.

Wegen dieser Ungewissheit fällt es mir zurzeit schwer mein Trainingsprogramm durchzuziehen respektive überhaupt zu trainieren. Ich geriet in ein regelrechtes Motivationsloch. 4 Tage lang verschanzte ich mich Zuhause. Der Gang zum Briefkasten war die einzige Outdoor Aktion. Ich weiss, dass es vielen meiner „Seckelkollegen“ ähnlich geht.

Ohne konkrete Ziele geht es bei mir einfach nicht! So werde ich mir zukünftig wöchentlich eine Herausforderung erstellen (Challenge), um dem Ganzen wieder einen Sinn zu geben. Für nächste Woche habe ich 7 Halbmarathons in 7 Tagen geplant. Dabei geht es mir primär um die Bewegung, um im Rhythmus zu bleiben. So ganz nach dem Motto: „Ich trainiere nicht mehr, sondern laufe nur noch.“

Bliebed gsund!

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Folgender Bericht beruht auf einer wahren Geschichte, jedoch wurden die Namen und Ortschaften geändert.

Es war einmal im Jahre 2020. Weltweit kursierte eine Coronavirus-Pandemie und versetzte die Menschen in Angst und Schrecken. Im März kam zum Coronavirus noch ein neuer hinzu. Viele Experten stuften diesen zumindest gleich oder gar noch gefährlicher ein. Der Hamstervirus!

Der Patient-0 respektive Käufer-0 war ein Schweizer im Aldi in der Stadt Dübendorf. Er hamsterte gleich mehrere XXL-Packungen WC-Papier, mehrere Kilogramm Teigwaren und zig Dosen Tomatensauce. Erste Ansteckungen erfolgten gleich im Laden selbst. Andere Käufer taten es ihm gleich und hamsterten ebenfalls die gleichen Produkte. Die Welle schwappte zuerst auf die Nachbarn der Infizierten über, dann zu Freunden und zu Familienangehörigen. Auch waren mittlerweile nicht nur Aldi-Filialen davon betroffen, sondern auch alle Coop-, Migros- und Lidl-Läden. Im Gegensatz zum Coronavirus kannte dieser Virus keine Übertragungsprobleme und verbreitete sich rasend schnell, sogar über digitale Kanäle (Social Media). Ebenfalls zeigte das Händewaschen hier keine Schutzwirkung. In der Zwischenzeit mutierte der Hamstervirus und schwappte auf andere Produkte über. Zucker, Mehl, Hefe, Milch, Fleisch und generell Dosen aller Art waren neu auf der Hamsterliste.

Der Coronavirus ward nach einigen Monaten besiegt. Der Hamstervirus schlummert bis heute noch in der Gesellschaft…

…und wenn sie nicht gestorben sind, dann hamstern sie heute noch.