deim42498

Es war die 33. Auflage des Wylandlaufes und wie meistens war es im wahrsten Sinne des Wortes ein heisses Rennen. Zum Zeitpunkt des Startes kletterten die Temperaturen über 30 Grad. Vorsicht war also geboten! Auf der coupierten 14,4km langen Strecke musste man sich seine Kräfte gut einteilen, denn wenn «der Motor» einmal überdreht war, konnte es ganz übel werden, denn bei dieser Hitze kann man sich fast nicht mehr erholen.

Deshalb startete ich mit dem nötigen Respekt und versuchte von Anfang mit etwas mehr Reserve als üblich zu laufen. Das Teilnehmerfeld zog sich sehr schnell in die Länge. Ab Kilometer 2 lief ich mit zwei Kontrahenten zusammen, wobei ausschliesslich ich die Tempoarbeit machen durfte. Jaja, immer die Alten vorausschicken! Dem war auch so, als wir Alten passierten (Kleines Wortspiel! wink). Mit fortlaufender Renndauer fiel unser Grüppchen mehr und mehr auseinander. Zum Glück fiel ich nach vorne raus und nicht nach hinten. Auf den letzten Kilometern konnte ich meine Pace halten und es drohte keine Gefahr mehr von hinten. Ebenso war nach vorne «der Zug abgefahren». So überquerte ich solo die Ziellinie nach 53:58, was gleichdeutend der 11. Gesamtrang war. In meiner Altersklasse konnte ich von zuoberst grüssen.

Übrigens war es im 256 Rennen mein 40. Kategoriensieg. Das macht mich schon etwas stolz. cool

Website

Rangliste

DSC0500

Das Bild drückte meinen Gemütszustand perfekt aus. Ich hatte gelitten wie ein Hund in der Mittagshitze. Ein Halbmarathon mit 1'000 Höhenmeter ist für unsereins so oder so eine Herausforderung.

flughafenlauf

Vieles war heuer beim Alten geblieben. Der Lauf fand traditionellerweise an Auffahrt statt und als Finisherpreis gab es Honig. Auch war das Start-/Zielgelände dasselbe.

Neu war die leicht veränderte Streckenführung. In Oberglatt verlief die Schleife etwas anders und nach der Panzerpiste rannte man auf der rechten Seites des Himmelbaches anstatt links. Im Grossen und Ganzen war der Lauf dennoch wie immer. Mann und Frau umrundete den Flughafen im Uhrzeigersinn.

Eines vorweg. Unsereins hatte schon bessere Wettkämpfe abgeliefert. Nichtdestotrotz war ich am Ende des Tages mit den offiziell erlaufenden 43,04 Kilometer zufrieden. Mein Minimalziel war es die Marathondistanz abzuspulen, was mir gelang. Angesichts des Rennverlaufes war dies nicht unbedingt absehbar.

Um Punkt 13 Uhr ging es in Zug und sonst überall auf der Welt los. Die Startphase verlief gut. Ich fühlte mich sehr gut. Das Anfangstempo war wohl etwas zu forsch gewählt, aber es fühlte sich richtig an. Die mir unbekannte Strecke war coupiert und auch der Wind spielte eine Rolle. Jedoch war das Wetter viel besser als im Jahr 2019. Damals schneite es! Ich liess mich von beidem nicht beeindrucken und zog mein Ding durch. Zwischenzeitlich lag ich auf dem 6. Gesamtrang.