AlphaFoto9817532Zum Saisonabschluss stand ein Doppelstart auf dem Programm. Samstags galt es mit dem Verein die Winti-SOLA zu absolvieren und sonntags noch den Pfäffikerseelauf. Ersteres war Ehrensache. Wenn mich der Verein braucht, dann bin ich da, zumal ich schon vor Monaten zugesagt hatte. Beim Zweiten galt es den sechsten Lauf im ZüriLaufCup zu beenden, was mich damit für einen Erinnerungspreis berechtigte.

Die Luft war natürlich nach dem Saisonhöhepunkt in Berlin draussen. Dennoch versuchte ich mich so gut es ging auf die beiden Rennen vorzubereiten. Vor allem der Kopf musste auf Wettkampf getrimmt werden.

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Wir hatten eine sehr schöne Zeit in Berlin. Wieder einmal! Das Wetter war perfekt. Die Stimmung am Streckenrand war grossartig. Und zu guter Letzt entsprachen auch unsere Laufzeiten unseren Vorstellungen.

Ich lief nach 2:36:53 durch Ziel, was den 215. Gesamtrang und 16. Kategorienrang bedeutete. Petra pulverisierte ihre persönliche Bestzeit (PB) um rund 7 Minuten. Die Uhr blieb bei ihr nach 3:08:43 stehen, was den 187. Gesamtrang und 17. Kategorienrang ergab. Sie lief gar einen Negativsplitt!

Über 44'000 Teilnehmer waren gemeldet und 40'775 Läuferinnen und Läufer beendeten das Rennen. Neuer Rekord! Einen sensationellen Weltrekord gab es im Rennen der Männer. Eliud Kipchoge lief den Marathon als erster Mensch unter 2:02:00. Neu liegt der Weltrekord bei 2:01:39!

Wir wussten beide um unsere gute Form. Dies zeigte der letzte Wettkampf vor Berlin klar auf. Jedoch hatte ich danach mit muskulären Problemen (Waden) zu kämpfen, welche mich bis zum Start des Marathons begleiteten. Dass wir trotzdem am Tag X unser Leistungspotential abrufen konnten, war einfach nur geil.

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Wir sind bereit! Bereit für Berlin Marathon vom 16. September. Das Trainingslager in St. Moritz tat uns beiden gut, wie es sich zeigte.

Beim Switzerland Marathon Light lief Ich mit 1:14:20 (3:31er-Schnitt) eine Zeit, wie schon lange nicht mehr und Petra erreichte gar eine neue Bestzeit über die Halbmarathondistanz. Neu steht diese bei 1:31:35 (4:20er-Schnitt). Mit diesen Zeiten schafften wir es beide auf das Podest in unserer Altersklasse (Ü45). Petra durfte zuoberst stehen und ich klassierte mich auf Rang 2.