Viel Zeit ist seit meinem letzten Beitrag vergangen. Deshalb sende ich wieder einmal ein Lebenszeichen von mir. 
Leider ist mein "Laufstatus" unverändert. Inaktiv!
Auch auf die Physiotherapie reagierte ich nicht wie gewünscht oder erhofft, was nicht an der Physiofrau Angelika lag. Ganz im Gegenteil! Sie ist eine sehr nette und hübsche Frau. 
Meine heutiger Arzttermin brachte Licht ins Dunkle. Bis anhin wusste ich nicht, woran es genau lag. Trotz Physiotherapie und "schonen" (schwimmen anstatt Spinning-Velo u. a.) ging es keinen Schritt vorwärts. Es war zum Verzweifeln!
Nun bekam ich vom Arzt sprich Armin eine Diagnose gestellt, welche plausible klingt und (vermutlich) der wahre Grund für die Schmerzen sind bzw. waren. Mein "Leidensgeschichte" hat einem Namen erhalten (zumindest geht es in diese Richtung). Morton-Krankheit!
(Die folgende Beschreibung der Krankheit stammt aus einer Online-Dokumentation der Schulthess Klinik -> Link)
Die Morton-Krankheit ist eine Ursache für Vorfuss-Schmerzen, welche durch Nerven verursacht werden, die in der Unterseite des Fusses verlaufen. Diese Nerven sind üblicherweise fein und teilen sich auf, um die Haut der Kleinzehen zu versorgen, damit Berührungen gespürt werden können (Gefühlsempfindung), sie haben also nichts mit der Beweglichkeit der Zehen zu tun.
Oft treten die Schmerzen in engen Schuhen unter Belastung auf. Das Ausziehen der Schuhe, Massage oder Hochlagerung lässt die Schmerzen rasch abklingen. Barfussgehen wird vielfach besser toleriert. Diese belastungsabhängigen Schmerzen können zum Beispiel bei sportlichen Betätigungen mit vorwiegender Vorfussbelastung (wie zum Beispiel Badminton, Tennis) vorkommen.
Die den Schmerz auslösenden Nerven verlaufen in der Fusssohle. Im Bereich der Nerven liegen die Mittelfussknochen. Üblicherweise werden nur die Mittelfussköpfchen belastet. Kommt es jedoch zu einer verstärkten Vorfussbelastung, zum Beispiel aufgrund einer Wadenmuskulaturverkürzung, eines Hallux valgus, eines Spitz- , Spreiz- oder Hohlfusses oder nach Fussverletzungen/-operationen, so können auch diese Nerven beansprucht werden. Dies führt zu einer Entzündung, zu einer Vernarbung um den Nerven und schliesslich zur Veränderung des Nerven selbst, was zu einer starken Verdickung des Nerven führen kann.
Am Anfang steht immer die konservative (= nicht-operative) Therapie:
solange eine Entzündung des Nerven vorliegt, kann versucht werden, diese Entzündung zu behandeln. Die beste Möglichkeit hierfür sind Kortisonpräparate, welche, verdünnt mit Lokalanästhetika, direkt an den schmerzenden Nerven gespritzt werden. Meist reichen eine bis drei Injektionen im Abstand von 6 Wochen, um eine Schmerzfreiheit zu erzielen. Ergänzend helfen für viele Patienten weiche Wolleinlagen, die durch eine Komfortverbesserung die Belastungsfähigkeit des Vorfusses beim Gehen verbessern.
Wenn bereits eine Veränderung des Nervengewebes vorliegt (Vernarbung, Verdickung) hilft diese Therapie leider nicht genügend, und der Nerv muss durch eine Operation entfernt werden, um die Schmerzen zu behandeln.
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Morton-Krankheit


