Zuerst noch ein letzter Rückblick bzw. einige Zahlenspielereien vom Jahr 2011 (hochgerechnet, weil erst ab 23. April detailliert erfasst):
- 4481 km pro Jahr oder 373 km pro Monat oder 12,3 km pro Tag
- 400h pro Jahr oder 33h pro Monat oder 1,1h pro Tag
- 300 Einheiten pro Jahr oder 25 Einheiten pro Monat oder 0.82 Einheiten pro Tag
Das Fitnesscenter besuchte ich rund 100 Mal für Kraft-, Laufband- und Spinning-Trainingseinheiten. Regelmässig nahm ich auch ein Bad oder ging in die Sauna. Bei einem Jahresabo von Fr. 1000.- kostete mich der Eintritt noch Fr.10.-.
Nun zum Jetzt und heute. Es läuft alles planmässig! Ich konnte in den letzten Wochen meine geplanten Trainingsvorgaben zu 100% erfüllen. Zurzeit befinde ich mich in der dritten Stufe des Mesozyklus, also in der härtesten, weil umfangreichste Woche des Zyklus. Eine gewisse Müdigkeit ist schon vorhanden, aber das ist ja der Sinn und Zweck dieser Trainingsmethode. Nächste Woche wird es dann abrupt ruhiger werden und die Regeneration kommt zum Zuge.
Mir fällt das Trainieren nicht immer leicht. Die Dunkelheit. Die Kälte. Der Regen und/oder Schnee. Das sind alles Faktoren, welche einem in den strengen Trainingswochen (Wochen 2 und 3) noch zusätzlich zu setzen. Des Weiteren laufe ich meistens alleine, was einen mental (heraus-)fordert. Aber wer geht schon an einem normalen Arbeitstag um 05:20 Uhr bei Dauerregen auf einen 2h-Longjogg? Wohl nur ich!
Wieso tue ich mir das an? Diese Frage „erscheint vor mir“ auch das eine oder andere Mal während des Laufens. 8. Juni 2012 22:00 Uhr. Ich habe ein Ziel und für dieses muss ich „Opfer“ bringen. Ohne Schweiss, kein Preis!
Jedoch eines ist auch klar. Diese „Schinderei“ würde ich ohne meine Leidenschaft zum Laufsport nicht an tun. Der Sport gibt mir denn auch sehr viel zurück. So erlebe ich viele schöne Momente in der Natur, fühle mich fit und fitter und kann gleichzeitig viel essen und trinken ohne Einschränkung und dies ohne Gewichtszunahme!
Das vergangene Wochenende verbrachte ich mit Freunden auf dem Urnerboden/UR mit Alternativsportarten wie Schneeschuhlaufen und Schlitteln. Nebst dem wunderschönen Naturerlebnis kam das gesellschaftliche Vergnügen auch nicht zu kurz.








