Eine Woche vor dem Swissalpine ist der Aegeriseelauf Pflicht. Diverse Laufkollegen praktizieren dies seit Jahren und dies erfolgreich. Es gilt nochmals den Motor „durreputze“. Auf dieser flachen 14,5km langen Runde um den See geschieht dies ganz von selbst. Man(n) startet jeweils schnell. Sehr schnell!
Ich fühlte mich schon vor dem Start sehr müde. Trotz Regen, das Wetter war für Läufer optimal. Um 19:00 Uhr ging es los. Der Starschuss gab Viktor Röthlin, welcher in der Regel jeweils auch mitläuft, aber wegen der EM in Barcelona natürlich darauf verzichtete.
1. Kilometer 3:15. 2. Kilometer 6:30. 3. Kilometer 9:46. Ich wusste nicht, wie lange ich dieses Tempo noch halten konnte, biss mich aber an einer Gruppe fest und liess überraschenderweise nicht mehr los. Es lief mir perfekt, aber ich befürchtete jederzeit den grossen Einbruch. Es kam nicht soweit. Die Endzeit von 48:56 ergibt einen 3:22er-Schnitt. Für mich wie eine Sensation hatte ich doch am Mittwoch noch beinahe 3h trainiert und der Umzugsstress wirkt noch nach. Für einmal stimmt der folgende Spruch: Alles riskiert und alles gewonnen!






